Drei Tage Karate auf hohem Niveau: Vom 12. bis 14. Juni 2026 stand Schwerin
im Mittelpunkt der nationalen Karate-Szene. Beim JKD Gasshuku, dem
mehrtägigen Karate-Lehrgang des Kampfkunstvereins Dojo Ronin e.V., kamen
mehr als 250 Karateka aus ganz Deutschland zusammen, um gemeinsam zu
trainieren, voneinander zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt des Lehrgangs stand Sensei Koji Arimoto. Der vierfache
WKF-Weltmeister vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke
in seine Technik und seine Trainingsmethodik. Seine Einheiten bildeten
einen Schwerpunkt des Wochenendes.
Unterstützt wurde er von einem erfahrenen Trainerteam. Sensei Frank
Herrmann (5. Dan, WTKO Chief Instructor) widmete sich dem Kata Bunkai, der
praktischen Anwendung der Formen. Sensei Christopher Krähnert (6. Dan)
vermittelte die Grundlagen des Kumite, des freien Kampfes, während Sensei
Malika Bouharna-Lichtwark (1. Dan) den Schwerpunkt auf das Wettkampf-Kumite
legte. Sensei David Herms (4. Dan), Kata-Landestrainer in Berlin, verband
Kumite und Athletik. Sensei Volodymyr Karavan (6. Dan) führte die Gruppen
durch die anspruchsvollen Junro- und Koten-Kata.
Über alle Gürtel- und Leistungsstufen hinweg trainierten Einsteiger und
erfahrene Wettkämpfer Seite an Seite – vom jüngsten Nachwuchs bis zum
langjährigen Dan-Träger. Trainiert wurde an allen drei Tagen in mehreren
parallelen Gruppen, aufgeteilt nach Leistungsstand und Schwerpunkt. In den
Gruppen wurde konzentriert an Technik, Ausdauer und Kampfgeist gearbeitet,
stets in einer von gegenseitigem Respekt geprägten Atmosphäre. Für viele
Teilnehmende war der Lehrgang eine seltene Gelegenheit, von einem
amtierenden Weltmeister persönlich zu lernen.
Ausgerichtet wurde das Gasshuku vom Schweriner Kampfkunstverein Dojo Ronin
e.V., der sich besonders in der Nachwuchs- und Jugendarbeit engagiert und
großen Wert auf eine offene, familienfreundliche Vereinskultur legt. Für
den Verein verlief das Wochenende erfolgreich: Die positive Resonanz der
Gäste und die hohe Teilnehmerzahl unterstreichen die wachsende Bedeutung
Schwerins als Standort für den Karate-Sport in Norddeutschland.
Der Dank des Vereins gilt allen Sensei, den zahlreichen ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern sowie allen Karateka, die zum Teil weite Anreisen
auf sich genommen haben. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits in
Planung.
